Freier Eintritt bei Kunst-Ausstellung

Fast ein bisschen Märchenhaft: Die Installation mit einer Hütte, die ein Hörrohr in die Welt besitzt.Foto: Gabriela Vrobel

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Und das, obwohl hinter ihm der Tod in Form von Skeletten zu sehen ist, ebenso tote Vögel, aufgereiht auf einer Schnur. Das Bild ist nach einer Fotografie entstanden, wie Vera Burmester wissen ließ, als die Tochter im Rahmen einer Ausstellungsvorbereitung in genau dieser Position verharrte. Und auch sie hat als Protagonistin ihren Anteil an der Ausstellung, sie hat nach Aufforderung durch ihre Mutter Szenen auf zwei Bilder mit kindlicher Hand mit einem schwarzen Marker-Stift gesetzt.

Tom Otto dagegen zeigt märchenhaft anmutende Szenen, überwiegend aus Naturmaterialien, die herausfordern, dem ersten Blick einen zweiten, intensiveren folgen zu lassen. Angeregt auch durch die traditionelle Figuren- und Holzkunst des Erzgebirges hat er seine Installationen gefertigt, zum Teil mit sehr filigraner Ausführung. Da darf die Frage gestellt werden, ob es sich um eine einfache Hütte am Waldrand handelt oder aber ein Häuschen, dessen „Ohr“ hinaus in die Welt lauscht. Die Installation „Gier“ dagegen lässt Gedanken an Überfluss wach werden, bildhaft durch überlange Äste eines Baumes dargestellt, dessen längster Ast direkt in das Herz einer menschlichen Figur reicht. Die Ausstellung ist mittwochs bis freitags in der Zeit von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet sowie samstags von 11 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr. Sonntags von 15 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

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