Außerdem dabei: Maximiliane Baumgartner, Thomas Hirschhorn, Christine und Irene Hohenbüchler, Chris Reinecke, Christoph Schäfer und Franz Erhard Walther.
Inspiration für das Thema liefert die Kunstgeschichte. Schon 1967 stellte die Künstlerin Chris Reinecke in Köln einen Tisch aus, auf dem ein Toaster, ein Ventilator und eine Sprühflasche lagen. Damit sollten Besuchende selbst Wind, Wärme und Feuchtigkeit erzeugen. Doch Reinecke war enttäuscht: Die Leute hätten sich wie Kinder benommen. Kurz darauf gab sie die Idee auf.
Andere machten weiter, auch in Langenhagen. Der Schweizer Thomas Hirschborn baute hier 1996 die „Kunsthalle prekär“, ein Jahr später machten die Wiener Schwestern Christine und Irene Hohenbüchler gemeinsam mit Psychiatriepatienten Kunst. Beide sind jetzt wieder dabei, diesmal mit Zeichnungen.
Am Sonntag, 22. November, findet begleitend im Kunstverein ein Symposium statt, das aktuelle Problemlagen und Widersprüche partizipativer Praxis verhandelt. Dabei geht es um die Frage: „Hat sich der partizipative Ansatz erschöpft?“ Um Anmeldung wird gebeten unter mail@kunstverein-langenhagen.de. Die Ausstellung im Kunstverein, Walsroder Str. 91a, ist geöffnet: donnerstags, 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.