In dem international stark besetzten Teilnehmerfeld – die weiteste Anreise hatten wohl Venezuela und die Mongolei – fand die deutsche Auswahl schon zu Beginn optimal in das Turnier. Bereits im ersten Spiel traf man auf den bisherigen Vize-Weltmeister Polen.
Am Ende einer denkbar knappen Partie setzte sich das deutsche Team im Tiebreak mit 15:13 durch und ebnete so bereits früh den Weg zum späteren Gruppensieg. Im Halbfinale gegen die lettische Auswahl ging es abermals in die Verlängerung, dort behielt die deutsche Auswahl ebenfalls die Oberhand und zog verdient in das Finale gegen die Slowakei ein.
Das Endspiel war für beide Teams nicht das spielerisch beste Spiel des Turniers, aber dafürnervenaufreibend bis zum letzten Punkt. Beim Matchball zum 25:23 gelang dem deutschen Mittelblock ein spektakulärer Einhandblock, dem die Slowaken nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Damit war der Weltmeistertitel für den Deutschen Volleyballverband eingefahren. Für Pawla, Lehrer am Gymnasium Mellendorf und Wichmann, Polizist in Hannover, bedeutet dies den erneuten Gewinn des WM-Titels nach dem gemeinsamen Erfolg 2024. Durch ihre guten Leistungen wurden beide auch schon jetzt vom Bundestrainer für die Europameisterschaft im kommenden Frühjahr in Prag nominiert.